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Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Dienstag, 26. Mai 2026 21:32:06 Uhr:
© Deutscher Wetterdienst
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Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Dienstag, 26. Mai 2026 21:32:06 Uhr:
© Deutscher Wetterdienst
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Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Freitag, 29.05.2026 bis Freitag, 05.06.2026 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Dienstag, 26.05.2026, 14:00 Uhr
Zunehmend wechselhaft mit Schauern und Gewitter, am Wochenende geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne schwere Gewitter
Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 02.06.2026, Am Freitag zunächst viel Sonne, später im Norden von Nordwesten her Wolken mit einzelnen Schauern oder Gewittern. Im Südwesten und Süden den ganzen Tag sonnig. Dort noch einmal mit heiß 29° bis 33°, sonst Höchstwerte zwischen 23° bis 29, in Nordseenähe um 20°. Schwacher auf Nordwest drehender Wind, bei Gewittern Gefahr von Sturmböen. In der Nacht zum Samstag wechselnd bewölkt und in der Nordhälfte, ausgangs der Nacht auch in der Mitte, Schauer und Gewitter. Tiefstwerte 16° bis 9°. Am Samstag wechselnd bewölkt, dabei zunächst in Teilen der Nordhälfte, sonst in der Mitte und später in Teilen der Südhälfte Schauer oder Gewitter, geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne schwere Gewitter. Erwärmung auf 25° bis 30, im Südwesten bis 33°. In der Nordhälfte mit 18° bis 24° nicht ganz so warm. Abseits der Schauer und Gewitter schwachwindig. In der Nacht zum Sonntag wechselnd bewölkt, abklingende Schauerneigung. Abkühlung auf 16° bis 9°. Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt mit Schauer oder Gewitter, geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne schwere Gewitter, zum Abend gebietsweise Übergang zu Regen. Nachmittags 25° bis 28°, an der Küste und im angrenzenden Binnenland 19° bis 24°. Abseits der Schauer und Gewitter schwachwindig. In der Nacht zum Montag wechselnd bis stark bewölkt und gebietsweise Schauer oder Regen. Abkühlung auf 15° bis 9°. Am Montag wechselnd bis stark bewölkt mit Schauer oder Regen, vereinzelt auch ein Gewitter. An der See maximal 1°9, sonst 21° bis 27°. Schwacher westlicher Wind. In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt und weitestgehend trocken. Abkühlung auf 12° bis 8°. Am Dienstag zunächst wechselnd, im Verlauf von Westen stark bewölkt und aufkommender Regen. Mit 19° an der See und sonst 21° bis 27° im Vergleich zum Vortag kein Temperaturunterschied. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee frischer westlicher Wind. In der Nacht zum Mittwoch bei starker Bewölkung ostwärts durchziehender Regen, im Westen Auflockerungen. In der Früh 13° bis 9°.
Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 03.06.2026 bis Freitag, 05.06.2026, Von Mittwoch bis Freitag dauert das wechselhafte Wetter an, dabei insbesondere am Tag Schauer oder Gewitter. Der Freitag wird wohl der freundlichste Tag. Insgesamt tagsüber nur ganz leichter Temperaturanstieg.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Markus Eifried
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Markus Eifried
Wetter aktuell
Was ist eine ?Heat Dome??
Eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Wetterlage sorgt derzeit für
eine Hitzewelle über West- und Mitteleuropa. Bereits gestern wurden
in England und Frankreich Rekordtemperaturen gemessen. In diesem
Zusammenhang fällt oft der Begriff ?Heat Dome?, ?Hitzeglocke? oder
?Hitzedeckel?. Doch was hat es damit auf sich?
Dass Ende Mai bei uns über 30 °C gemessen werden, kommt häufiger vor.
Ungewöhnlich ist allerdings die Dauer dieser sehr frühen Hitzewelle,
die in Frankreich und Großbritannien sogar schon Rekordtemperaturen
gebracht hat.
Verantwortlich dafür ist eine sogenannte Omegawetterlage. Dabei liegt
ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mittel- und Westeuropa. Es
blockiert die normalerweise vorherrschende West-Ost-Zugbahn der
Tiefdruckgebiete, wodurch die Höhenströmung die Form des griechischen
Buchstabens Omega annimmt ? daher der Name. Solche blockierenden
Wetterlagen entstehen, wenn der Jetstream stark gewellt ist und ein
kräftiges Hochdruckgebiet zwischen zwei Tiefdruckgebieten festliegt.
Dieses Muster dann sehr häufig über längere Zeit nahezu unverändert
bestehen.
In diesem Hochdruckgebiet sinkt die Luft ab und erwärmt sich dabei
stärker. Dieses Absinken sorgt zusätzlich für Wolkenauflösung.
Abgesehen vom Norden und Nordosten präsentiert sich daher weite Teile
Europas wolkenfrei. Durch die ungehinderte Sonneneinstrahlung kann
sich die Luft unter dem Hoch weiter aufheizen. Zudem wird heiße und
trockene Luft aus Nordafrika in das Hoch einbezogen, die auch mit
etwas Saharastaub angereichert ist. Dadurch lassen sich die derzeit
für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen über West- und
Mitteleuropa erklären.
Da diese Wetterlage stabil ist, konnte sich die Luft immer weiter
aufheizen. Man spricht in diesem Fall auch von einem sogenannten
?Heat Dome? oder einer Hitzeglocke. Während die heißeste Luft über
Westeuropa liegt, befinden wir uns am Rande dieser Hitzeglocke.
Ansonsten wären auch hier Rekorde in Gefahr.
Solche Hitzeglocken sind für die meisten Rekordtemperaturen
verantwortlich. Zudem können sie über einen längeren Zeitraum hinweg
für Trockenheit sorgen. Da die Luft unter den Hitzeglocken oft nur
wenig Feuchtigkeit enthält und die Verdunstung dadurch deutlich
beschleunigt wird, sind viele Dürren auf lang anhaltende Hitzeglocken
zurückzuführen. So auch im Sommer 2018, der in Deutschland einer der
trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen war. Zwischen Mitte Juni
und Mitte August hielt sich die Hitze sogar mehrere Wochen lang am
Stück.
Heute wird bei uns mit bis zu 34 °C am Oberrhein der Höhepunkt der
Hitzewelle erreicht. Der Rekord aus dem Jahr 1922 mit 36,6 °C in
Hamburg ist jedoch nicht in Gefahr.
Morgen erreichen wir den Nordostrand des Hitzehochs. Eine
wetterunwirksame Kaltfront führt vorübergehend kühlere Luft aus
Skandinavien in den Nordosten. Besonders die Nächte werden dann dort
empfindlich kalt. Lokal ist sogar wieder Bodenfrost möglich. Der
Südwesten bleibt hingegen in der sommerlichen Luftmasse.
Zum Ende der Woche ändert sich die Wetterlage. Das Hitzehoch wird
langsam abgebaut, sodass atlantische Tiefausläufer übergreifen
können. Ab Freitag nimmt dadurch die Gewitterneigung deutlich zu.
In der darauffolgenden Woche müssen wir uns dann auf einen
wechselhaften Witterungsabschnitt einstellen. Dabei ist es nicht mehr
ganz so warm.
(Die Bilder zum heutigen Thema des Tages finden Sie wie immer im
Internet unter www.dwd.de/tagesthema.)
Dipl. Met. Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.05.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
