Wetterlage in Gaggenau / Baden-Württemberg

  • Gaggenauwetter

  • Wetterlage BAWÜ

  • Deutschland Vorhersage heute

  • Thema des Tages

 
 
Letzte Aktualisierung: 26.08.2026, 20.30 Uhr
Am Rande eines Tiefs bei Irland gelangt mit südwestlicher Strömung vorübergehend sehr warme Luft subtropischen Ursprungs nach Süddeutschland. Mit Passage der zugehörigen Kaltfront am Freitag wird diese durch kühlere Atlantikluft ersetzt. GEWITTER (UNWETTER): Donnerstagabend im südlichen Bergland einzelne Gewitter mit Starkregen von 15 bis 25 l/qm in 1 Stunde und Sturmböen oder schweren Sturmböen bis 100 km/h. Vereinzelt UNWETTER mit heftigem Starkregen um 30 l/qm in kurzer Zeit und größerem Hagel. Im Verlauf der Nacht zu Freitag von Frankreich her auf Baden übergreifende Gewitter, die sich dann am Freitag intensivieren und im Südosten zu unwetterartigen Gewittern mit 30 l/qm, orkanartigen Böen um 110 km/h und Hagel um 3 cm führen. Gleichzeitig kommen auch von Westen erneut Gewitter mit insbesondere orkanartigen Böen um 110 km/h und Hagel auf. Am Abend nachlassende Gewitteraktivität. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag stellenweise Nebel mit Sichten unter 150 m. WIND/STURM: Ab Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag, auch abseits der Gewitter, insbesondere vorlaufend und im Bergland Wind- und Sturmböen aus Südwest um 80 km/h.
Radarfilm (Niederschlag)
Baden Württemberg

Aktuelle Beobachtungen aus
Baden Württemberg

Radarfilm wetterundklima_vorort

Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Mittwoch, 26. August 2026 20:30:10 Uhr:

Ab Donnerstagabend einzelne Gewitter mit teils heftigem Starkregen (UNWETTER), schweren Sturmböen und Hagel, nachts ausbreitende Gewitter und am Freitag vor allem im Südosten UNWETTER.
In der Nacht zum Donnerstag von Südwesten Durchzug einiger Wolkenfelder, aber trocken. Örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen 18° und 13°.

© Deutscher Wetterdienst

 
Radarfilm (Niederschlag)
Deutschland

Aktuelle Beobachtungen aus
Baden Württemberg

Radarfilm wetterundklima_vorort
 
  • Vorhersage morgen

  • Vorhersage übermorgen

  • +3 Tage-Vorhersage

  • +10 Tage-Vorhersage

 
Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Mittwoch, 26. August 2026 20:30:10 Uhr:

Am Donnerstag häufig heiter, teils dichte Wolkenfelder. Am Abend vom Südschwarzwald her und dann entlang der Alb einzelne Schauer und Gewitter mit Unwetterpotential aufgrund von Starkregen. Sonst meist trocken. Mit Höchstwerten zwischen 28° auf der Baar und 34° in der Kurpfalz vielerorts heiß. Schwacher bis mäßiger, zeitweise etwas auffrischender Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag von Westen Bewölkungsverdichtung und nachfolgend in Baden bereits schauerartiger Regen. Zum Teil auch Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Tiefsttemperatur zwischen 20° und 16°. Im Bergland und gebietsweise vorlaufend der Gewitter Sturmböen aus Südwest.

© Deutscher Wetterdienst

Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Mittwoch, 26. August 2026 20:30:10 Uhr:

Am Freitag in der ersten Tageshälfte verbreitet und teilweise kräftiger Regen, vereinzelt Gewitter, die sich intensivieren und im Südosten zu kräftigen Unwettern mit heftigem Starkregen, orkanartigen Böen und größerem Hagel führen. Danach Wolkenlücken, aber noch einzelne Schauer und von Westen erneut aufkommende Gewitter mit orkanartigen Böen und Hagel. Abends Wetterberuhigung und von Nordwesten auflockernd. Deutlich kühler mit Maxima von kaum 20° im höheren Bergland und bis 25° an Rhein und Neckar. Mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwestwind, auf den Schwarzwaldgipfeln Sturmböen. In der Nacht zum Samstag auch im Allgäu abklingender Regen. Aufklaren. Abkühlung auf 16° bis 12°. Im Bergland noch starke bis stürmische Böen.

© Deutscher Wetterdienst

Letzte Aktualisierung der DWD-Daten: Mittwoch, 26. August 2026 20:30:10 Uhr:

Am Samstag Sonne und Wolken im Wechsel, vereinzelt kurze Schauer. Höchstwerte zwischen 20° im oberen Bergland und 26° am Rhein. Mäßiger Südwestwind mit frischen bis starken, auf dem Feldberg auch stürmischen Böen. In der Nacht zum Sonntag wolkig bis gering bewölkt, meist trocken. Frühwerte von 17° bis 10°, am kühlsten in Oberschwaben. Auf einigen Schwarzwaldgipfeln noch starke bis stürmische Böen aus Südwest bis West.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Samstag, 29.08.2026 bis Samstag, 05.09.2026 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Mittwoch, 26.08.2026, 13:37 Uhr

Wechselhaft mit wiederholten Niederschlägen, vereinzelt Gewitter. Meist mäßig warm bis warm.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 02.09.2026, Am Samstag in der Nordwesthälfte bewölkt und schauerartiger Regen. Nach Süden und Osten zu wechselnde Bewölkung, bis zum Abend auflockernd. Dort höchstens vereinzelt kurze Schauer. Höchstwerte 20° bis 26°. Mäßiger, in Böen teils starker Südwestwind, an der Nordsee teils stürmisch. In der Nacht zum Sonntag im Norden und Westen weiterhin bedeckt und regnerisch, sonst wechselnd bis gering bewölkt, im Süden teils auch klar. Tiefstwerte zwischen 17° an der Nordsee und 11° an der Donau.

Am Sonntag im Norden wiederholt Schauer, einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Sonst überwiegend trocken oder höchstens einzelne, kurze Schauer bei wechselnder Bewölkung, gebietsweise auch heiter. Höchstwerte im Westen und Norden 22° bis 25°, im Osten und Süden bis 28°. Mäßiger, an der See teils stark böiger Südwestwind. In der Nacht zum Montag wechselnd bis dicht bewölkt und von Westen aufkommender Regen, vor allem in der Westhälfte auch einzelne starke Gewitter. Tiefstwerte um 13°.

Am Montag in der Nordhälfte wiederholt Schauer und vereinzelt Gewitter. Auch im Südosten und an den Alpen noch stärker bewölkt und Regen. Sonst heiter bis wechselnd bewölkt und am Nachmittag weitgehend trocken. Höchstwerte 20° bis 25°, im Süden und Osten lokal bis 27°. Mäßiger und teils stark böiger Südwestwind, an der Küste und im höheren Bergland stürmisch. In der Nacht zum Dienstag im Norden sowie am Alpenrand etwas Regen. Sonst gering bewölkt und niederschlagsfrei. Tiefstwerte 15° bis 9°.

Am Dienstag und Mittwoch heiter bis wechselnd bewölkt, im äußersten Süden dichte Bewölkung. Gebietsweise Schauer, von den Alpen nordwärts bis zur Donau ausgreifend Regen. Höchstwerte 20° bis 25°. Schwacher bis mäßiger, an der Küste teils noch starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind. In den Nächten Abkühlung auf Werte um 11°.

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 03.09.2026 bis Samstag, 05.09.2026, Im Norden weiter wechselhaft, in der Mitte und im Süden unter Hochdruckeinfluss meist trocken und mehr Sonne. Weiterhin mäßig warm bis warm, in der Mitte und im Süden auch teils sommerlich warm.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Johanna Anger
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Johanna Anger 




Wetter aktuell

Marine Hitzewellen


Die Hitzewellen dieses Sommers haben nicht nur an Land Rekorde
gebrochen, sondern auch in den Meeren ihre Spuren hinterlassen.
Nordsee, Ostsee und vor allem das Mittelmeer weisen aktuell teils
massive positive Temperaturanomalien auf. Kann diese aufgestaute
Energie das Wetter im kommenden Herbst beeinflussen?


Über die wiederholten Hitzewellen wurde an dieser Stelle in den
vergangenen Monaten mehrmals berichtet, weniger intensiv wurden
jedoch die Temperaturen in den uns umgebenden Meeren betrachtet. Da
die Wärmekapazität von Wasser und damit der Meere deutlich größer als
die der Landmasse ist, reagieren diese deutlich träger auf Einflüsse
von außen. So fand die Erwärmung verzögert statt, aber auch wenn an
Land wieder Normalität einkehrt, so ist dies für die Ozeane noch
längst nicht der Fall.



Entsprechend der Verteilung der Hitzewellen im zu Ende gehenden
Sommer 2026 stechen besonders die positiven Anomalien im West- und
Zentralteil des Mittelmeers sowie in den im Westen an den Kontinent
angrenzenden Meeresgebieten heraus. Verbreitet werden im Südwestteil
der Nordsee, dem Ärmelkanal, der Biskaya sowie im Mittelmeer westlich
der Ägäis zwei bis vier Grad mehr gemessen als zu dieser Jahreszeit
üblich. Dies mag angesichts von zurückliegenden Hitzewellen an Land,
die teils mehr als zehn Grad Abweichung brachten, nicht viel
erscheinen, doch für das träge System Ozean sind dies enorme
Abweichungen und sehr viel zusätzliche Energie, die dort nun
gespeichert ist. Die Oberflächentemperatur des Mittelmeers beträgt
derzeit verbreitet 24 bis 30 Grad. Anfang August wurden von Bojen bei
den Balearen sogar Spitzenwerte von 32 bis 33 Grad gemessen. Ganz so
warm ist es an der deutschen Nordseeküste derzeit nicht, aber mit
Werten um 20 Grad ist auch dort das Wasser wärmer als üblich.

Wie extrem die marine Hitzewelle im Mittelmeer ist, verdeutlicht eine
Zeitserie der Meeresoberflächentemperatur. Diese zeigt seit Ende Mai
nicht nur deutlich höhere Werte als im Mittel der Jahre 1982 bis
2015, sondern weist für diesen Zeitraum auch fast durchgehend
Temperaturen auf, die über dem 90-%-Perzentil des Vergleichszeitraums
liegen. Während der ?Wärmespitzen? Ende Juni, Mitte Juli und Mitte
August lag die Temperatur sogar 1 bis 1,5 Kelvin über diesem
90-%-Perzentil. Korallen und Seegraswiesen sterben unter diesem
Hitzestress teilweise ab, Fische wandern ab, neue invasive Arten
wandern ein.

Die hohen Wassertemperaturen des Mittelmeeres 2026 setzen einen seit
über mehrere Dekaden anhaltenden Trend zu immer höheren Temperaturen
fort. Laut Erdbeobachtungsprogramm der EU "Copernicus" lag die
Erwärmungen in den Jahren 1982 bis 2023 bei etwa 0,04 Grad pro Jahr.


Die hohen Wassertemperaturen haben auch potenzielle Auswirkungen auf
das Wetter im kommenden Herbst. Die Meere wirken praktisch als Akku,
der seine Energie im späteren Verlauf des Jahres wieder abgibt. Dies
tut er in Form von Wärme und vor allem auch in Form von Wasserdampf.
Diese Energieabgabe tritt zwar jedes Jahr auf, dieses Jahr ?ist der
Akku aber besonders voll?. Für mögliche Tiefdruckgebiete steht so
besonders viel Treibstoff zur Verfügung. Dieser muss zwar nicht
genutzt werden, die Vergangenheit zeigt aber, dass es irgendwo und
irgendwann zu Wetterlagen kommt, die von dem erhöhten
Wasserdampfdargebot profitieren. Dies kann sich dann in stärkeren
Niederschlägen bei Gewittern und Tiefdruckgebieten zeigen oder die
Bildung von Medicanes begünstigen und im Entstehungsfall auch zu
höheren Windgeschwindigkeiten führen. Dabei müssen die Auswirkungen
nicht auf die Anrainerstaaten des Mittelmeers beschränkt bleiben.
Großräumige Strömungen können die Feuchtigkeit weit verfrachten und
zum Beispiel auch erst über Mitteleuropa den gebundenen Wasserdampf
als Niederschlag freisetzen.

M.Sc.-Met. Thore Hansen

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.08.2026

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst