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Wetterlage in Baden-Württemberg

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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 24.01.2020, 19.34 Uhr
Heute und auch am Samstag bleibt Baden-Württemberg unter Hochdruckeinfluss. Ruhiges Wetter ist die Folge. FROST/GLÄTTE: In der Nacht zum Samstag bis Samstagvormittag verbreitet leichter Frost bei gebietsweise auftretender Reifglätte. NEBEL: In der Nacht zum Samstag vor allem an Rhein, Donau, Tauber und Bodensee gebietsweise Nebel, zum Teil auch mit Sichtweiten unter 150 m.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 24. Januar 2020 19:34:07 Uhr:


In der Nacht zum Samstag und Samstagvormittag verbreitet leichter Frost, gebietsweise Glätte und Nebel.
Heute Nachmittag verbreitet sonnig. Am Abend von Süden her meist dünne mittelhohe Wolkenfelder. Höchstwerte von 1° am Bodensee über 6° an Rhein und Neckar und bis 9° auf den Mittelgebirgsgipfeln. Schwachwindig. In der Nacht zum Samstag durchziehende Wolkenfelder; am Rhein, zwischen Donau und Bodensee sowie entlang der Tauber gebietsweise Bildung von Nebel und Hochnebel. Tiefstwerte +1° bis -4°. Gebietsweise Reifglätte.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 24. Januar 2020 19:34:07 Uhr:


Am Samstag oft Sonne bei durchziehenden Wolkenfeldern. Entlang von Rhein, Donau und Tauber sowie am Bodensee zum Teil dichter Nebel. Überwiegend trocken. Höchsttemperaturen zwischen 2° an der Tauber und 7° im Bergland. Schwacher Wind aus wechselnden Richtungen. In der Nacht zum Sonntag allgemein Bewölkungsverdichtung und örtlich leichter Regen oder Sprühregen, bei teils leichtem Frost lokal Glatteisgefahr. Tiefstwerte +2° bis -2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 24. Januar 2020 19:34:07 Uhr:


Am Sonntag wolkig bis stark bewölkt, lokal etwas Regen. Höchstwerte 2° bis 8°. Schwacher Wind aus Süd bis Südwest, im Bergland zeitweise böig auffrischend. In der Nacht zum Montag von Westen zunehmend bedeckt und einsetzender Regen, in ungünstigen Lagen kurzzeitig Glättegefahr. Im Südosten bis zum Morgen noch überwiegend trocken und zeitweise gering bewölkt. Tiefstwerte +4° bis -1°. Im Hochschwarzwald stürmische Böen aus Südwest.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Freitag, 24. Januar 2020 19:34:07 Uhr:


Am Montag überwiegend stark bewölkt, von West nach Ost durchziehender Regen. Anfangs vereinzelt Glatteisgefahr. Ab dem Mittag auch längere trockene Phasen. Höchsttemperaturen zwischen 4° im Bergland und bis 12° am Oberrhein. Mäßiger Wind aus Südwest. In Böen frisch, im Bergland stark bis stürmisch. Auf dem Feldberg zeitweise schwere Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag bei dichter Bewölkung von West nach Ost ausbreitender Regen. In Staulagen des Schwarzwaldes zum Teil kräftige Niederschläge. Tiefstwerte 6° bis 0°. Verbreitet starke, im Bergland stürmische Böen. In Hochlagen bis hin zu schweren Sturm-, exponiert orkanartigen Böen aus Südwest.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Montag, 27.01.2020 bis Montag, 03.02.2020 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Freitag, 24.01.2020, 13:57 Uhr

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Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 31.01.2020, Am Montag zunächst überwiegend stark bewölkt und nach Osten ausgreifender Regen. Im Westen tagsüber Übergang zu Schauerwetter. Südlich der Donau weniger Regen und Auflockerungen. Maxima 6° bis 12, im höheren Bergland um 3°. Weiter mäßig bis frisch auflebender Südwestwind mit steifen Böen im Nordwest- und Westdeutschen Tiefland sowie stürmischen Böen an der See und im Bergland, exponiert Sturmböen oder schwere Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag meist regnerisch. Weniger Niederschlag bevorzugt im äußersten Südosten. Tiefstwerte +7° bis 0°, in Alpentälern bis -2°. Dort anfangs nochmals Glättegefahr. Weiter zunehmender Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, im Bergland Sturmböen, teils schwere Sturmböen, in exponierten Gipfellagen einzelne orkanartige Böen möglich.

Am Dienstag wechselnd bis stark bewölkt mit schauerartigen Regenfällen. Im Bergland zeitweise mit Schnee vermischt. Vereinzelt auch kurze Graupelgewitter möglich. Höchstwerte 6° bis 11°. Im höheren Bergland um 2°. In Böen stürmischer West- bis Südwestwind, in der Nordhälfte schwere Sturmböen, Unwetter durch Orkanböen nicht ausgeschlossen, auf den Bergen generell Orkanböen. Nachts allmählich etwas abnehmender Wind, dabei weitere Schauer, im höheren Bergland mit Schnee, Tiefstwerte 5° bis 0°.

Am Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt mit weiteren Schauern. Im höheren Bergland mit Schneeschauern. Höchstwerte 5° bis 10°. Weiterhin in Böen starker bis stürmischer Südwest- bis Westwind, an den Küsten Sturmböen, auf exponierten Berggipfeln Orkanböen. In der Nacht zum Donnerstag bei Tiefstwerten zwischen 5° und 0° wenig Änderung.

Am Donnerstag im Norden wechselnd bewölkt mit Schauern und kurzen sonnigen Phasen, nach Süden zu stark bewölkt bis bedeckt mit teils kräftigem Regen. Höchsttemperaturen zwischen 5° im Norden und 10° am Oberrhein. Vor allem im Norden weiterhin lebhafter Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, auf den Bergen teils schwere Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag bei Tiefstwerten zwischen 5° und 0° wenig Änderung.

Am Freitag wechselnd bewölkt mit noch vereinzelten Schauern. Höchstwerte zwischen 6° an der Ostsee und 12° am Oberrhein. Weiterhin windig mit starken bis stürmischen Böen aus West bis Südwest. Im Bergland auch Sturmböen, exponiert auch schweren Sturmböen. In der Nacht zum Samstag von Westen her neue Regenfälle. Tiefstwerte 6° bis 1°.







Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 01.02.2020 bis Montag, 03.02.2020, Ab dem kommenden Wochenende Wetterberuhigung nur noch wenige Schauer und allmählich abnehmender Wind. Tagsüber mit 4° bis 11° weiterhin mild. Nachts vor allem im Süden gebietsweise leichter Frost zwischen 0° und -5°.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Stefan Külzer
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Stefan Külzer 



Nordaustralien unter Wasser?

In den nächsten Tagen verstärkt sich ein tropisches Tief über dem
Norden Australiens und führt über Tage hinweg zu teils heftigen
Regenfällen.

In letzter Zeit war Australien ja häufig wegen der heftigen
Buschbrände im Südosten Australiens in den Schlagzeilen. Nachfolgend
traten in diesen Gebieten örtlich kräftige Gewitter mit lokal großem
Hagel auf. Momentan normalisiert sich das Wetter in diesen Regionen,
was bedeutet, dass für die Jahreszeit üblich häufiger mal Regen
fällt, der aber nicht unwetterartig ausfällt. Das hängt maßgeblich
mit der Änderung der Phase des Indisch-Ozeanischen Dipols (IOD)
zusammen, der derzeit wieder in die neutrale Phase zurückschwingt und
dort auch in den nächsten Monaten verbleiben soll (siehe auch
https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2020/1/13.html).

Derweil entwickelt sich über dem Norden Australiens ein Tropisches
Tief, das sich in den nächsten Tagen noch verstärkt und dabei relativ
stationär bleibt. Grund dafür ist das Zusammenspiel trocken-heißer
Luftmassen aus dem Landesinneren mit feuchtwarmen Meeres-Luftmassen,
die für verstärkte konvektive Niederschläge (also mitunter kräftige
Gewitter mit wiederholtem Starkregen) sorgen werden. Aufgrund
allgemein schwacher Luftdruckgegensätze in der Region wird sich daran
in den nächsten Tagen nichts Wesentliches ändern.

Das bedeutet insbesondere für den Norden, Anfang der kommenden Woche
auch verstärkt für den Nordosten Australiens immer wieder teils
kräftige Gewitter, die von Starkniederschlägen und Sturmböen (vor
allem in Küstennähe) begleitet sein können.

In der beiliegenden Grafik sind mal die 24-stündigen
Niederschlagsmengen von Samstag 0 Uhr UTC bis Sonntag, 0 Uhr UTC
aufgeführt, entsprechend im Vergleich der beiden Globalmodelle ICON
und ECMWF. Da sind Niederschlagssummen bis 200 l/qm, lokal auch noch
darüber möglich, wobei bei heftigen (tropischen) Gewittern diese
Niederschlagssummen auch in deutlich kürzerer Zeit auftreten können.


Der australische Wetterdienst sieht das allerdings recht entspannt in
Bezug auf das Warnmanagement, sind einerseits solche Niederschläge
doch nicht ungewöhnlich im tropisch geprägten Klima Nordaustraliens
zu dieser Jahreszeit, andererseits sind auch die Auswirkungen eher
lokal begrenzt. In der aktuellen Vorhersage ist lediglich das
Potenzial für Gewitter in einem breiten Streifen im Norden und Osten,
teils bis in die Mitte des Landes erhöht (siehe auch
http://www.bom.gov.au/australia/meteye/ ).

Für Mitteleuropa wäre das schon eine echte Herausforderung, sowohl
für uns Meteorologen als auch für andere Bereiche wie
Wasserwirtschaft, Katastrophenschutz, Feuerwehr etc. etc.

Über neue Entwicklungen in diesem Gebiet halten wir Sie auf dem
Laufenden.

Dr. rer. nat. Jens Bonewitz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 24.01.2020

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