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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 07.04.2020, 13.34 Uhr
Hochdruckeinfluss sorgt für einen milden und trockenen Witterungsabschnitt in Baden-Württemberg. Vorerst keine warnwürdigen Wettererscheinungen.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 07. April 2020 13:34:03 Uhr:


Sonnig und sehr mild.
Heute Mittag und bis zum Abend sonnig. Maxima im Bergland um 18, sonst zwischen 20° und 25°. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus nordöstlicher Richtung. In der Nacht zum Mittwoch klar. Minima 9° bis 1°. Gebietsweise Bodenfrost.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 07. April 2020 13:34:03 Uhr:


Am Mittwoch ausgenommen vereinzelter lockerer Quellwolken viel Sonne. Höchstwerte zwischen 20° und 24°, nur im Bergland etwas darunter. Schwacher Nordostwind. In der Nacht zum Donnerstag klar, stellenweise in Flussniederungen Nebel. Tiefstwerte 10° bis 2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 07. April 2020 13:34:03 Uhr:


Am Donnerstag Sonne und Quellwolken im Wechsel. Trocken, im Bergland um 19, sonst 21° bis 24°. Schwacher Nordostwind. In der Nacht zum Freitag meist klar. Tiefstwerte 10° bis 2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 07. April 2020 13:34:03 Uhr:


An Karfreitag nur wenige Wolken bei ansonsten sonnigem Wetter. Höchstwerte zwischen 19° im höheren Bergland und 25° am Oberrhein. Schwachwindig aus nordöstlicher Richtung. In der Nacht zum Samstag klar oder gering bewölkt bei 10° bis 4°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Freitag, 10.04.2020 bis Freitag, 17.04.2020 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Dienstag, 07.04.2020, 13:58 Uhr

Bis Samstag meist noch sonnig und warm. Ab Sonntag wechselhafter bei etwas zurückgehende Temperaturen.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 14.04.2020, Am Freitag im Süden heiter, in der Mitte und im Norden zeitweise wolkig. In der Mitte hier und da ein paar Tropfen, sonst trocken. Höchsttemperaturen 9° bis 14° an der Küste, sonst 14° bis 20, in der Südhälfte 19° bis 26°. Meist nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag im Norden einige Wolken, ganz im Norden auch mal ein paar Tropfen. Sonst locker bewölkt, im Süden auch klar und trocken. Temperaturminima 11° bis 4°, im Osten und Süden örtlich um 0° und Bodenfrostgefahr.

Am Samstag in der Nordhälfte bei zeitweiligen Sonnenschein einige Wolken. An der See und in einem Streifen in der Mitte vereinzelt Schauer, über dem Bergland Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Im Süden mehr Sonnenschein und größtenteils trocken. Höchstwerte 9° bis 16° im äußersten Norden und Nordosten, sonst 18° bis 26°. Meist nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag nördlich der Mittelgebirge gebietsweise wolkig und vereinzelt leichter Regen. Sonst locker bewölkt und trocken. Tiefstwerte 11° bis 4°.

Am Sonntag gebietsweise stark bewölkt und Regen. Vor allem im Osten und Südosten aber noch länger heiter und trocken, nachmittags aber örtlich Schauer oder vereinzelte Gewitter. Erwärmung auf 12° bis 20°, im Süden auf 18° bis 23°. Schwacher bis mäßiger, auf West drehender Wind. In der Nacht zum Montag insbesondere im Norden und Südosten dichtere Wolken und zeitweise Regen. Sonst einige Auflockerungen und nur noch selten Schauer. Abkühlung auf 9° bis 4°.

Am Montag im Norden und Osten bei starker Bewölkung zeitweise Regen. In der Südwesthälfte Aufheiterungen und größtenteils trocken. Höchsttemperaturen 10° bis 15° an der Küste und 15° bis 20° sonst. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest, an der Küste in Böen auch frischer, auf Nord drehender Wind. In der Nacht zum Dienstag nach Südosten sich verlagernder Regen, zum Morgen hin weitgehend abziehend. Sonst größere Auflockerungen und meist trocken. Tiefsttemperaturen 7° bis 2°.

Am Dienstag meist heiter und trocken. Höchstwerte 10° bis 17° im Norden, 16° bis 21° sonst. Schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Nordost. In der Nacht zum Mittwoch locker bewölkt und trocken. Tiefstwerte 7° bis 1°. .

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 15.04.2020 bis Freitag, 17.04.2020, Zunächst meist heiter und trocken bei wieder ansteigende Temperaturen mit Höchstwerten außer im Norden über 20°. Ab Donnerstag aber allmählich erneut zunehmende Niederschlagswahrscheinlichkeit. In den Nächten größtenteils frostfrei.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Simon Trippler
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Simon Trippler 



Erneut viel Wind vom Schwarzen Meer bis hin zur Ägäis

Bei hohem Luftdruck über der Balkan-Halbinsel und tiefem Luftdruck
über der Türkei stellt sich zwischen Schwarzem und Ägäischem Meer
häufig stürmischer Nordostwind ein, der gerade über See mit
Zusatzeffekten zu teils orkanartigen Böen führen kann.

Seit einigen Tagen hat sich über Südosteuropa eine relativ stationäre
Wetterlage eingestellt. Einerseits herrscht hoher Luftdruck über der
Balkan-Halbinsel, andererseits sorgt tiefer Luftdruck über dem
östlichen Mittelmeer und der Türkei für einen ernst zu nehmenden
Widerpart.

Dort haben sich aufgrund der Strömungsverhältnisse veritable
Temperaturgegensätze herauskristallisiert. So wird um das Hoch herum
aus Norden und Nordosten relativ kalte Luft über die östlichen
Balkanländer und das westliche Schwarze Meer über den Bosporus bis in
die südliche Ägäis geführt. Gleichzeitig pumpt ein Tief, das sich
über der Türkei festgesetzt hat, entgegen dem Uhrzeigersinn warme
Luft aus Süden und Südosten weit nach Norden bis über das östliche
Schwarze Meer. Damit etabliert sich ein eher meridionaler Austausch
der Luftmassen, der dafür sorgt, dass sich die beiden
Luftdruckgebilde festgebissen haben und erstmal nicht daran denken,
weiter zu ziehen.

Nun ja, diese Temperaturgegensätze führen zu einer Verschärfung der
Luftdruckgegensätze auf relativ engem Raum, die mit der Höhe noch
zunehmen. Das bedeutet unter anderem viel Wind für diese Region,
speziell über den Meeresoberflächen. Dort ist ja bekanntlich die
Reibung, also der Widerstand, auf den die Luftbewegung trifft,
geringer. Folglich treten über der See generell höhere
Windgeschwindigkeiten auf.

Dazu kommt ein weiterer Effekt. Derzeit weist das westliche Schwarze
Meer Wassertemperaturen so um die 10 Grad, die Ägäis so um die 15
Grad auf. In rund 1500 m Höhe herrschen dagegen in dieser Region
zwischen 0 und -2 Grad. Durch die Temperaturunterschiede zwischen
relativ warmer Meeresoberfläche und der Umgebungsluft (bis in rund
1500 m Höhe) tritt ein signifikanter vertikaler Temperaturgradient
auf, der zu verstärkten Vertikalbewegungen (Aufsteigen der wärmeren
Luft über dem Meer und kompensatorisches Absinken kälterer Luft aus
der Höhe) führt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben für ein
verstärktes Heruntermischen des ohnehin sehr starken Höhenwindes
(siehe auch Thema des Tages vom 06.01.2020:
https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2020/1/6.html).

Dabei traten im Verlauf des Sonntags teils schwere Sturmböen an der
Schwarzmeerküste in Bulgarien (Burgas 101 km/h, Bft 10) auf, an der
Ägäis-Küste im Norden Griechenlands wurden sogar einzelne orkanartige
Böen registriert (Alexandropoulis 104 km/h, Bft 11). In der
beigefügten Abbildung sind die 6-stündig aufgetretenen maximalen Böen
am Sonntag, den 05.April 2020 im Zeitraum von 14 bis 20 Uhr Ortszeit
aufgeführt.

Über dem offenen Meer sind sicher noch höhere Windgeschwindigkeiten
aufgetreten (siehe Anmerkungen oben), dort verfügen wir allerdings
nicht über entsprechende Messstationen.

Dr. rer. nat. Jens Bonewitz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.04.2020

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